Finanzen und Business
Kredit
http://www.besowo.de/index.html

© 2009 Finanzen und Business

Tagesgeld als Geldanlage

Als Tagesgeld wird die Kapitalanlage in ein Tagesgeldkonto bei einem Kreditinstitut bezeichnet, wobei das Guthaben auf dem Konto zwar zu relativ hohen Prozentsätzen verzinst wird, der Kunde aber trotzdem täglich über seine Einlagen verfügen kann. Ein solches Konto ist in der Regel nicht für den normalen Zahlungsverkehr vorgesehen, weshalb Lastschriften oder Überweisungen auf Fremdkonten im Regelfall nicht durchführbar sind. Die Vorteile des Tagesgeldes als Geldanlage liegen vor allem auch auf der Verzinsung des Geldes, dass der jeweiligen Bank, beispielsweise der Merkur Bank, anvertraut wird, da die Verzinsung, die in den Unterlagen angegeben wird, immer auf ein Jahr bezogen ist, viele Banken bieten aber auch die Möglichkeit, sich die Zinsen nicht nur am Jahresende auszahlen zu lassen, sondern eine monatliche oder vierteljährliche Auszahlung festzulegen. Dies ist insofern von Vorteil, als dass eine monatliche Auszahlung die Verzinsung der ausgezahlten Zinsen in einem kurzen Zeitraum ermöglicht und der Kapitalanleger im Gegensatz zu Finanzprodukten mit einer festen Laufzeit zudem direkt über ausgezahlte Zinsen verfügen kann. Darüber hinaus ist der Zins bei der Investition in ein Tagesgeldkonto deutlich höher als beispielsweise bei einem Sparbuch, teilweise gibt es mehr als 5 % p.a., der Kunde trägt aber auch kein Risiko wie bei einer Aktieninvestition.

Aber auch Nachteile vom Tagesgeld als Geldanlage sollten erwähnt werden, vor allem ist ein Tagesgeldkonto nämlich ein schlichtes Guthabenkonto, ein negativer Saldo ist damit deshalb auch nicht möglich. Darüber hinaus dauert die Rücküberweisung des Geldes auf das Girokonto bis zu drei Banktagen, wonach erst wirklich über das Geld oder die Zinsen des Tagesgeldes verfügt werden kann. Dies ist vor allem bei größeren Investments hinderlich, da unter Umständen Liquiditätsengpässe auftreten können, wenn beispielsweise größere Anschaffungen anstehen. Außerdem ist es theoretisch möglich, dass der Zinssatz des Tagesgeldkontos von der zuständigen Bank täglich geändert werden kann, da es keine Garantie gibt, die den zuvor genutzten Zinssatz dauerhaft aufrechterhält. Allerdings sind Tagesgeldkonten von deutschen Banken durch den Einlagensicherungsfonds geschützt, sprich wenn die Bank zahlungsunfähig wird, ist das Geld trotzdem hundertprozentig geschützt. Weitere Informationen finden Sie hier.