Tagesgeld als Geldanlage
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Als Tagesgeld wird die Kapitalanlage in ein Tagesgeldkonto bei einem
Kreditinstitut bezeichnet, wobei das Guthaben auf dem Konto zwar zu relativ
hohen Prozentsätzen verzinst wird, der Kunde aber trotzdem täglich über seine
Einlagen verfügen kann. Ein solches Konto ist in der Regel nicht für den
normalen Zahlungsverkehr vorgesehen, weshalb Lastschriften oder Überweisungen
auf Fremdkonten im Regelfall nicht durchführbar sind. Die Vorteile des
Tagesgeldes als Geldanlage liegen vor allem auch auf der Verzinsung des Geldes,
dass der jeweiligen Bank, beispielsweise der
Merkur Bank, anvertraut wird, da die Verzinsung, die in den
Unterlagen angegeben wird, immer auf ein Jahr bezogen ist, viele Banken bieten
aber auch die Möglichkeit, sich die Zinsen nicht nur am Jahresende auszahlen zu
lassen, sondern eine monatliche oder vierteljährliche Auszahlung festzulegen.
Dies ist insofern von Vorteil, als dass eine monatliche Auszahlung die
Verzinsung der ausgezahlten Zinsen in einem kurzen Zeitraum ermöglicht und der
Kapitalanleger im Gegensatz zu Finanzprodukten mit einer festen Laufzeit zudem
direkt über ausgezahlte Zinsen verfügen kann. Darüber hinaus ist der Zins bei
der Investition in ein Tagesgeldkonto deutlich höher als beispielsweise bei
einem Sparbuch, teilweise gibt es mehr als 5 % p.a., der Kunde trägt aber auch
kein Risiko wie bei einer Aktieninvestition. Aber auch Nachteile vom Tagesgeld als Geldanlage sollten erwähnt werden, vor allem ist ein Tagesgeldkonto nämlich ein schlichtes Guthabenkonto, ein negativer Saldo ist damit deshalb auch nicht möglich. Darüber hinaus dauert die Rücküberweisung des Geldes auf das Girokonto bis zu drei Banktagen, wonach erst wirklich über das Geld oder die Zinsen des Tagesgeldes verfügt werden kann. Dies ist vor allem bei größeren Investments hinderlich, da unter Umständen Liquiditätsengpässe auftreten können, wenn beispielsweise größere Anschaffungen anstehen. Außerdem ist es theoretisch möglich, dass der Zinssatz des Tagesgeldkontos von der zuständigen Bank täglich geändert werden kann, da es keine Garantie gibt, die den zuvor genutzten Zinssatz dauerhaft aufrechterhält. Allerdings sind Tagesgeldkonten von deutschen Banken durch den Einlagensicherungsfonds geschützt, sprich wenn die Bank zahlungsunfähig wird, ist das Geld trotzdem hundertprozentig geschützt. Weitere Informationen finden Sie hier. |
